Jekyll Island
Jekyll Island in Georgia ist für mich ein Ort von außergewöhnlicher Ruhe und Eigenwilligkeit. Besonders der Driftwood Beach prägt die Insel mit seiner fast surrealen Landschaft aus vom Meer geformten Baumskulpturen. Wind, Salz und Zeit haben hier eine Szenerie geschaffen, die sich ständig verändert und doch zeitlos wirkt.
Für die Photographie ist dieser Strand einzigartig: Das Zusammenspiel aus Licht, Gezeiten und Strukturen eröffnet immer neue Perspektiven. Je nach Tageszeit wirkt die Landschaft grafisch und reduziert oder rau und dramatisch. Besonders in den frühen Morgenstunden oder bei aufziehendem Wetter entfaltet der Strand eine stille Intensität, die sich ideal für reduzierte, erzählerische Bilder eignet.
Meine photographische Arbeit auf Jekyll Island konzentriert sich weniger auf das Spektakuläre als auf Form, Rhythmus und Atmosphäre – auf das, was zwischen Ebbe und Flut sichtbar wird. Dort finde ich einen Ort, der Geduld belohnt und Bilder ermöglicht, die jenseits klassischer Strandfotografie liegen.





















